Freitag, 06. Dezember 2019
Ausbildung am 13. Dezember ab 19:00 Uhr im Gerätehaus

Die Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Löben beginnt aus heutiger Sicht im Jahre 1890. Als bisher nicht widerlegter Beweis hierfür wird das Baujahr der alten Feuerspritze angenommen. Diese wurde durch die Firma Heiligenstädt in Herzberg/E. gebaut. Zur damaligen Zeit war es üblich, dass die in Auftrag gegebenen Feuerspritzen nicht auf Vorrat gebaut - sondern ausschließlich für die auftraggebene Feuerwehr gebaut wurde. 

Nicht nur in Löben war es üblich dem ortsansässigen Dorfschmied die Funktion des Wehrleiters zu übertragen. Bei uns war dies der Schmied Arndt, welcher das Amt fast ununterbrochen bis in das Jahr 2002 in seiner Familie an seine Nachfahren "vererbte". 

Bestand die technische Ausstattung der Wehr in den Anfangsjahren aus der bereits erwähnten Feuerspritze, änderte sich das Mitte des 20. Jahrhunderts mit der Zuführung eines Tragkraftspritzenanhängers. Um aber unabhängig von nicht feuerwehreigenen Zugfahrzeugen zu werden, wurde die Wehr in den 70èr Jahren des vergangenen Jahrhunderts mit einem Barkas B1000 ausgestattet. Dieser hatte jedoch schon ein Vorleben in der Nationalen Volksarmee als Krankentransportwagen. Der Barkas als Ausstattung bildete in verschiedenen Varianten bis in Jahr 2010 die technische Grundausstattung der Wehr.

Die Ausstattung unserer Feuerwehr besteht zur Zeit fahrzeugtechnisch aus einem TSF/W, dessen Aufbau durch die Fa. MERKEL erstellt wurde. Das Fahrgestell ist ein Mercedes MB 610 Vario mit einem zulässigem Gesamtgewicht von 6,3 Tonnen. Zur Ausrüstung auf dem Fahrzeug gehört eine TS 10/8 der Fa. Rosenbauer, Typ FOX 3. Zu der auf die Bedürfnisse und Einsätze unserer Wehr speziell ausgerichtete Ausstattung zählen unter anderem ein Waldbrandbekämpfungssatz sowie ein manuell ausfahrbarer Lichtmast. In der Fahrerkabine findet eine Staffel ausreichend Platz. Durch den Tankinhalt von 750 Liter können entstehende Wald- und Flächenbrände mit der eigens dafür vorgesehenen Austtattung (2 Hohlstrahlrohre mit 40 liter/min bei 5 bar, an bis zu 240 m D-Schlauch) für bis zu 18 Minuten bekämpft werden.

 

  

 

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