Dienstag, 19. November 2019
Aufbau Weihnachtsmarkt am 29. November 2019 ab 14:00 Uhr am Gerätehaus Löben ... Weihnachtsmarkt am 30. November ab 15:00 Uhr

Infos zum richtigen Absetzen eines Notruf's    


Bei Bränden und anderen Unglücksfällen sind Menschen verständlicherweise sehr aufgeregt. Beim Absetzen eines Notrufs wird diese Aufregung zum Problem, da wichtige Informationen weggelassen werden können.

 
Da die Feuerwehr aber auf genaue Informationen angewiesen ist um schnell helfen zu können, geben wir Ihnen hier ein paar Tipps zum richtigen Absetzen eines Notrufs!
 
Die Feuerwehr ist in ganz Deutschland unter der Notrufnummer 112 zu erreichen.

Der Anruf ist kostenfrei und kann auch von öffentlichen Telefonen ohne Telefonkarte bzw. Münzen abgesetzt werden.
 
Doch was muss die Leitstelle wissen? Als Grundlage für einen Notruf hat sich das System der 5 W’s bewährt!
 
Wer ruft an? - Nennen Sie Ihren Namen und Ihre Telefonnummer!
Was ist passiert? - Nennen Sie die Art des Notfalls (Feuer,Unfall) und sagen Sie was genau brennt!
Wo ist es passiert? - Nennen Sie Ort, Straße, Hausnummer, ggf. Etage!
Wie ist es passiert? - Sagen Sie, ob Menschen oder Tiere in Gefahr oder verletzt sind!
Warten Sie auf Rückfragen! - Legen Sie erst auf, wenn die Leitstelle das Gespräch beendet!

 

 

 

 

Rauchmelder in den eigenen vier Wänden, wozu ?

Jährlich sterben in Deutschland über 600 Menschen an den Folgen von Wohnungsbränden. Viele Brandopfer sterben aber nicht durch die direkte Einwirkung des Feuers, sondern durch den giftigen Rauch, der auch schon bei kleinen Bränden in großen Mengen entstehen kann. 
 
Diese tödliche Gefahr des Brandrauches wird aber allzu oft unterschätzt. Viele Menschen glauben, dass sie bei einem nächtlichen Feuer durch den Brandgeruch geweckt würden - das ist ein fataler Irrtum.
 
Der Rauchgeruch wird Sie nicht wecken, da der Geruchssinn des Menschen im Schlaf ausgeschaltet ist. Sie gleiten - ohne aufzuwachen - direkt in tiefe Bewusstlosigkeit ab und sind damit Rauch und Feuer hilflos ausgeliefert!
 
Schutz vor dieser tödlichen Gefahr bieten batteriebetriebene Rauchmelder, die Sie mit einem durchdringenden Warnton vor dem Brandrauch warnen. So haben Sie genügend Zeit, sich und andere in Sicherheit zu bringen und die Feuerwehr zu rufen.

 

Rauchmelder sind Pflicht!!- für jeden Eigentümer von Häusern und Mietwohnungen. 

 

Eine kleine Geschichte zu Feuerwehrschläuchen

 

Wie kommt das Wasser zum Brand?

Seit etwa Mitte des 16. Jahrhunderts benutzt die Feuerwehr einen Schlauch als Ausrüstungsgegenstand. Das Jahr 1558 wird als Geburtsjahr des Feuerwehrschlauches genannt. In Augsburg wurden damals erstmals lederne Schläuche in genieteter oder genähter Form zur Wasserbeförderung benutzt.

Ein gewisser Herr Heyde führte im Jahr 1690 den genähten Segeltuchschlauch ein. Bereits ein Jahr später stellte in Leipzig Johann Christoph Beck den ersten handgewebten Hanfschlauch her. Die Schläuche aus diesem Material hatten die Besonderheit, dass eine Dichtigkeit erst nach dem Aufquellen des Materials gegeben war.

1740 gab es Versuche, sogenannte SEBALON - Schläuche zu stricken.

Der große Durchbruch gelang jedoch im Jahr 1781, als Herzog Karl August von Sachsen - Weimar die nahtlose Schlauchwebung einführte. Da diese Schläuche aber ebenfalls aus Hanf hergestellt wurden, musste das Fasermaterial für eine vollständige Dichtheit auch erst aufquellen.

Im Jahre 1865 wurde dann anlässlich des Feuerwehrtages in Leipzig der erste gummierte Schlauch vorgestellt. Das die Gummischicht umgebende Gewebe hatte die Aufgabe eines Druckträgers, der Gummi selbst sorgte für die Abdichtung.

Unsere Feuerwehrschläuche von heute bestehen immer noch im inneren aus Gummi, nur der äußere Mantel, der Druckträger, besteht mittlerweile aus künstlich hergestellten Fasern.